Der Franzose Alain Génestier war der erste Sieger der Rallye Paris Dakar, doch zu großem Ruhm hat ihm der Sieg nicht verholfen. Alain Génestier lebte zu jener Zeit aus beruflichen Gründen an der Elfenbeinküste. Aufgrund seiner Tätigkeit musste er täglich große Distanzen zurücklegen. Dies bereitete ihm einen solchen Spaß, dass er begann, sich für den Rallye-Sport zu interessieren. Er baute sich mit eigenen finanziellen Mitteln einen Range Rover V8 zum Rallye-Fahrzeug um. Dank seines technischen Geschicks und fahrerischen Talents erwies sich sein Einsatz als goldrichtig.

Der Sieg brachte keinen Erfolg

Er kam zwar als erster ins Ziel, doch dies spielte für die damaligen Sponsoren eine eher untergeordnete Rolle. Für sie waren die Gebrüder Marreau viel interessanter, sie belegten zwar nur den fünften Platz, doch sie lebten in Frankreich und fuhren zudem ein französisches Fabrikat. Mit einem Peugeot ließ sich in Frankreich zur damaligen Zeit mehr öffentliches Interesse entfachen als mit einem Rover. Alain Génestier gab jedoch nicht auf und nahm im Laufe der Zeit noch an weiteren kleineren Rallyes teil, ohne jedoch noch einmal den großen Erfolg wiederholen zu können. Er wurde später Leiter eines Altenheims und lebt mittlerweile in seinem wohlverdienten Ruhestand.

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